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  • 24. September '20
  • Marketing | Website

10 Punkte für einen erfolgreichen Online-Auftritt

Digitalisierung ist das vorherrschende Thema 2020. Sie betrifft nahezu alle Branchen und verlangt von vielen Unternehmen ein radikales Umdenken hinsichtlich ihrer Verkaufs- und Marketingstrategien. Dies hat die andauernde Corona-Pandemie eindrucksvoll verdeutlicht, denn die Menschen halten sich heute mehr zu Hause auf und nutzen das Internet zum Einkaufen oder um sich zu informieren. Wohl dem, der mit seinem Unternehmen im Web vertreten ist. Doch bei der Fülle an Online-Shops, Webseiten und virtuellen Dienstleistungsangeboten stellen die Nutzer hohe Ansprüche an Optik und Funktionalität. Dadurch fallen insbesondere veraltete Webseiten ganz schnell aus dem Raster und verzeichnen weniger Besucherzahlen oder gar Verkaufsrückgänge. Ob eine Homepage mit den zeitgemäßen Onlineauftritten von heute mithalten kann, lässt sich anhand von 10 Punkten ermitteln, die wir Ihnen in diesem Beitrag vorstellen.

1. Ist die Website aktuell?

Eine Webseite, die nicht regelmäßig aktualisiert wird, ist ebenso wenig gefragt wie die Nachrichten der vergangenen Woche. Kein Kunde möchte im Mai noch von der letzten Weihnachtsfeier eines Unternehmens auf der Startseite lesen. Dies erweckt den Eindruck, dass der Betreiber auch bei seinen Produkten oder Serviceleistungen hinterherhinkt. Es besteht die Gefahr, dass Konsumenten der Webseite keine weitere Beachtung schenken und zum nächsten Anbieter wechseln. Schlimmstenfalls hat dies ebenfalls negative Auswirkungen auf das parallel geführte Ladengeschäft.

Vorteil: Regelmäßige Aktualisierungen vermitteln Ernsthaftigkeit, schaffen Vertrauen und fördern die Auftrags- oder Bestellaktivitäten.

2. Technische SEO: Funktional und nutzerfreundlich

In der technischen Suchmaschinenoptimierung sind Maßnahmen zusammengefasst, die das einwandfreie Funktionieren einer Webseite gewährleisten und den Suchmaschinen gleichzeitig ein barrierefreies Scannen der Inhalte ermöglichen. Das sind beste Voraussetzungen für ein gutes Google-Ranking.

Zu den technischen SEO zählen:

  • Geschwindigkeit: wie schnell bauen sich die Seiten auf
  • Interne Linkstruktur: wie nutzerfreundlich ist die Seitennavigation
  • Umgang mit Fehlermeldungen (404-Seiten) und sinnvolle Weiterleitungen
  • Mobile Nutzerfreundlichkeit: optimierte Darstellung für Smartphone und Tablet
  • Unterstützende Anweisungen für Suchmaschinen-Crawler
  • HTTPS-Verschlüsselung: der Sicherheitsstandard schafft Vertrauen

3. Gibt es eine mobile Version?

In 2019 nutzten laut dem Marktforschungsinstitut Statista in Deutschland 74 Prozent mobile Endgeräte zum Surfen im Internet. Grund dafür ist die zunehmende Verbreitung von Smartphones und günstige Mobilfunktarife mit Internet-Flatrate. Wollen Anbieter hier mithalten, ist es wichtig, die eigene Webpräsenz ebenso für unterwegs aufzubereiten. Neben der Destop-Ansicht ist daher auch eine mobile Version erforderlich – entweder separat aufgebaut oder selbstgenerierend aus der Hauptseite. Im Fokus steht hierbei die Nutzerfreundlichkeit: Menüführung und Schaltflächen sollten treffsicher mit den Fingern bedient werden können. Texte müssen auf den kleinen Bildschirmen gut lesbar sein.

Vorteil: Ware bestellen oder Aufträge vergeben, ist von überall auch mit mobilen Geräten möglich und steigert die Absatzchancen.

4. Ist die Website sicher?

Das Kaufen und Informieren im Internet ist vor allem eines: Vertrauenssache! Erscheint statt des Sicherheitssymbols – meist ein geschlossenes Vorhängeschloss – der Hinweis »Nicht sicher« in der Adresszeile des Browsers, ziehen sich viele Nutzer sofort zurück. Der Grund ist ein fehlendes Sicherheitszertifikat. Das sogenannte SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer) lässt sich nachrüsten und dient der verschlüsselten Übertragung von Daten im Internet. Ganz nebenbei steigert es auch noch das Suchmaschinen-Ranking.

Vorteil: Das Netzwerkprotokoll SSL hebt die Vertrauenswürdigkeit gegenüber Besuchern und vermittelt ihnen insbesondere bei Online-Shops zusätzliche Sicherheit.

5. Abwechslungsreiche Darstellung?

Lange, unübersichtliche Textwüsten sind heute besser in Büchern aufgehoben. Im Internet braucht das Auge Raum, um sich zu orientieren und die interessanten Infos zu finden. Anschauliche Bilder und Grafiken dienen als Eyecatcher und machen Lust darauf, mehr zu erfahren. Moderner Content besteht heute vielfach aus kurzen Filmen oder Erklärvideos. Das kann ein Imagefilm über das Unternehmen sein oder ein verkaufsunterstützendes Produktvideo, welche die Vorzüge des Artikels hervorhebt. Hier lässt sich hervorragend eine Verbindung zu den Sozialen Netzwerke knüpfen. »Content Sharing« über alle digitalen Kanäle lautet das Zauberwort.

Vorteil: Ein abwechslungsreicher Seitenaufbau mit Bildern oder Videos erhöht die Verweildauer auf der Homepage und unterstützt die Kundenbindung.

6. Individueller Content?

Nicht nur aus Sicht der Suchmaschinen ist individueller Content wichtig. Die Informationen der Homepage sollten daher speziell auf das jeweilige Angebot zugeschnitten und neu erstellt sein. Konsumenten, die sich häufig im Web aufhalten, merken schnell, wenn Texte von anderen Webseiten übernommen werden. Noch feiner agieren die Webcrawler von Google und Co.. Sie registrieren »Duplicate Content« (duplizierte Inhalte) sofort und ignorieren diese Webseiten: In den Ergebnislisten werden sie nicht aufgeführt.

Vorteil: Eigene Inhalte vermitteln den Nutzern Authentizität und Expertise.

7. Wie ist die Auffindbarkeit bei Google & Co.?

Was nützt eine ansprechend gestaltete Homepage, wenn sie bei den beliebten Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo nicht gefunden wird? Antwort: Sie arbeitet nicht im Sinne der Unternehmensziele. Um dies zu erreichen, ist eine effektive Suchmaschinen-Optimierung (SEO) unabdingbar. Diese sollte auf unterschiedlichen Ebenen herbeigeführt werden. Wichtig sind, Titel und Beschreibungstexte für jede einzelne Seite zu hinterlegen. Zudem sollten Produktbeschreibungen und Dienstleistungsangebote relevante Schlüsselwörter (Keywords) enthalten, nach denen online gesucht wird. Die Integration einer Sitemap (Liste aller Seitenlinks) und Backlinks (Verweise anderer Webseiten) unterstützt maßgeblich.

Vorteil: Ein professionelles SEO-Marketing bringt die Webseite auf die ersten Seiten der Ergebnislisten – dort, wo sie von Besuchern noch aufgerufen werden.

8. Ist Social Media integriert?

Egal ob Dienstleistungsangebot, Webshop oder Onlinemagazin – neben der klassischen Darstellung im Internet empfiehlt sich ein paralleler Auftritt in den sozialen Netzwerken. Viele, insbesondere jüngere Konsumenten informieren sich heute bevorzugt bei Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube. Sie schätzen den speziell für die Zielgruppe aufgebauten, eher bild- oder videolastigen Content. Der Anteil der 16- bis 24-jährigen Social Media-Nutzer in Deutschland beläuft sich laut Statista auf 89 Prozent. Unternehmen können die Plattformen zum Imageaufbau nutzen sowie zur Erhöhung der Reichweite oder zum Ausbau des Expertenstatus’.

Vorteil: Social Network-Aktivitäten steigern den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens und erlauben den eher zwanglosen Kontakt mit der Zielgruppe.

9. Suchmaschinenwerbung und Social Ads?

Für eine noch bessere Auffindbarkeit im Web sorgt gezielte Suchmaschinenwerbung, auch Search Engine Advertising (SEA) genannt. Online-Werbung ist zum Beispiel über »Google Ads« möglich. Bei entsprechender Buchung erscheint das eigene Angebot ganz oben in den Suchergebnissen. Gekennzeichnet sind sie durch das Wort Anzeige in der ersten Zeile. Auch bei Facebook und in anderen sozialen Netzwerken lässt sich gezielt werben. Social Media Advertising steigert den Bekanntheitsgrad einer Marke und trägt maßgeblich zur Kundengewinnung bei.

Vorteil: Durch Online-Werbung lässt sich der Traffic auf der Webseite steigern und mehr Umsatz generieren.

10. Datenanalyse: Was bringt die Webseite tatsächlich?

Alle Maßnahmen zur Optimierung der Online-Präsenz können direkt oder indirekt verfolgt werden. Während der Erfolg von Social Media-Aktivitäten über Kommentare, Likes und Teilung gemessen werden kann, stehen für die offizielle Homepage, Landingpage oder den Webshop spezielle Analyse-Tools zur Verfügung. Viele Anbieter vertrauen hier auf das Tracking-System »Google Analytics«. Es sammelt anonyme Daten über das Nutzerverhalten und wertet diese in hilfreichen Statistiken aus.

Vorteil: Die Analyse der Webseite gibt Aufschluss über ihre tatsächliche Leistung. Sind die Ergebnisse nicht zufriedenstellend, kann jederzeit nachgebessert werden.

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