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  • 11. Mai '21
  • Marketing

10 wichtige Strategien für eine zielführende Suchmaschinenoptimierung

Statistiken zeigen es eindeutig: Mehr als die Hälfte aller Internetnutzer rufen heute eine Suchmaschine auf, wenn es darum geht, Produkte, Dienstleistungen oder Informationen online zu finden. Dabei entscheidet die Platzierung innerhalb der Suchergebnisse über die Häufigkeit der Seitenaufrufe. Ideal ist ein Top-Ranking unter den ersten drei Einträgen oder zumindest auf der ersten Seite der Ergebnisse. Dies ermöglicht eine umfassende Suchmaschinenoptimierung der Webseite. Dabei teilt sich das unter dem Kürzel SEO besser bekannte Online-Marketing im Wesentlichen in technische und inhaltliche Optimierungen auf. Für einen erfolgreichen Online-Auftritt sind jedoch noch weitere Kriterien entscheidend. Wir zeigen ihnen in 10 wichtigen Punkten, worauf es beim SEO-Marketing ankommt.

1. SEO verstehen: Was genau bedeutet SEO und was ist das Ziel?

Unter dem Begriff Suchmaschinenoptimierung oder »Search Engine Optimization« (SEO) sind alle Maßnahmen zusammengefasst, die zu einer verbesserten Auffindbarkeit der eigenen Webinhalte im Internet führen. Durch gezielte Beeinflussung sollen Textbeiträge, Videos und Bilder in den Suchergebnissen höher gelistet werden und somit mehr Zugriffe und Reichweite generieren.

Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo gelten heute vielfach als Tor zur Internetwelt und stellen vielfältige Marketinginstrumente dar, die ausnahmslos jedem Unternehmen nützlich sein können. Viele Nutzer haben eine Suchmaschine als Startseite eingestellt, um sofort nach dem Klick oder Tipp auf den Internet-Browser mit der Suche nach Informationen starten zu können. Alles richtig gemacht haben Betriebe, wenn dann der Link zur eigenen Webseite oder das Produktangebot ganz oben erscheint. Somit ist SEO für Unternehmen wichtig.

2. Technische SEO: Funktional und nutzerfreundlich

In der technischen Suchmaschinenoptimierung sind Maßnahmen zusammengefasst, die das einwandfreie Funktionieren einer Webseite gewährleisten und den Suchmaschinen gleichzeitig ein barrierefreies Scannen der Inhalte ermöglichen. Das sind beste Voraussetzungen für ein gutes Google-Ranking.

Zu den technischen SEO zählen:

  • Geschwindigkeit: wie schnell bauen sich die Seiten auf
  • Interne Linkstruktur: wie nutzerfreundlich ist die Seitennavigation
  • Umgang mit Fehlermeldungen (404-Seiten) und sinnvolle Weiterleitungen
  • Mobile Nutzerfreundlichkeit: optimierte Darstellung für Smartphone und Tablet
  • Unterstützende Anweisungen für Suchmaschinen-Crawler
  • HTTPS-Verschlüsselung: der Sicherheitsstandard schafft Vertrauen

3. Inhaltliche SEO: Content und Beschreibung

Die inhaltliche Optimierung befasst sich ausschließlich mit dem Content einer Webpräsenz. Ihr geht in der Regel eine eingehende Keyword-Recherche voraus. Ebenso erfordert sie eine genaue Kenntnis der Zielgruppe. Mit diesen Informationen werden relevante Texte, Videos und Bilder sowie Überschriftenstrukturen erstellt, die nicht nur die wichtigsten Schlüsselwörter enthalten, sondern den Nutzern auch einen Mehrwert bieten. Auf die Vermeidung von Textwiederholungen (Duplicate Content) sollte dabei großes Augenmerk gelegt werden.

Zum inhaltlichen SEO zählt darüber hinaus die Pflege der Meta-Daten. Hierbei handelt es sich um Angaben des Betreibers, die mit wenigen Worten den Seiteninhalt beschreiben (Meta-Description), der dann bei den Suchergebnissen erscheint – ebenso wie ein definierter Seitentitel (Meta-Title).

Übrigens: Technische und inhaltliche SEO zählen zu den sogenannten Onpage-Maßnahmen, die alles betrifft, was sich auf einer Seite ereignet. Dagegen behandeln Offpage-Optimierungen alle Aktivitäten, die außerhalb der Präsenz stattfinden, wie zum Beispiel externe Links.

4. Local SEO: Für Unternehmen mit regionalem Bezug

Unternehmen, die ihre Waren oder Dienstleistungen überwiegend lokal anbieten, sollten ihren Webauftritt zudem für die lokale Google-Suche optimieren. Denn viele Konsumenten suchen heute per Google oder Google Maps Angebote in ihrer Standortnähe. Dabei werden häufig mobile Endgeräte zur Recherche eingesetzt, die als Einkaufsbegleiter fungieren.

Bei Keyword-Übereinstimmung werden in den Suchergebnissen Treffer in unmittelbarer Nähe der Kunden angezeigt. Bereits enthaltene Bewertungen geben ihnen Kaufempfehlungen. Damit insbesondere lokale Anbieter von Local SEO profitieren, sollten die Inhalte der Webseite einen regionalen Bezug aufweisen.

5. Mobile SEO: Optimierte Ansichten für das Smartphone

Ausschlaggebend für ein gutes Google-Ranking ist heute auch die mobile Nutzerfreundlichkeit. Zwar werden die meisten Webseiten oder Online-Inhalte weiterhin zunächst für Desktopanwendungen programmiert, doch sind Smartphone und Tablet mit ihren verkleinerten Ansichten unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Dies ermöglichen leistungsfähige Endgeräte und flächendeckende Mobilfunknetze.

Um allen Anwendern das bestmögliche Nutzererlebnis zu bieten, hat sich das responsive Webdesign durchgesetzt. Diese Technologie passt die grafische Ansicht einer Webseite automatisch an – ganz gleich, ob diese über Computer-Bildschirm, Notebook, Tablet oder Smartphone aufgerufen wird. Zudem vermeidet sie Duplicate Content – und ist damit besonders Google-freundlich.

6. SEO-Optimierungen für Voice Search

Sprachbasierte Suchen gehören dank intelligenter Systeme wie Amazon Alexa oder Google Home heute bereits zum Alltag vieler Anwender. Insbesondere von Smartphone-Nutzern wird sie gerne eingesetzt. Voice Search basiert auf natürlicher Sprache. Statt eine Suchanfrage einzutippen wird sie einfach direkt eingesprochen. Dabei werden üblicherweise ganze Sätze oder sogar Fragen formuliert.

Google verarbeitet diese Suchanfragen ebenso wie bei der Texteingabe, jedoch suchen die Robots noch mehr nach Übereinstimmungen. Die besten Treffer platziert Google sehr prominent in den sogenannten »Answer Boxen« (Antwortboxen) als bevorzugte Schnipsel (Featured Snippets). Um diese Positionen zu erreichen, kommt es auf eine exakte Recherche und eine möglichst genaue Antwort auf die jeweilige Frage an.

7. SEO KPIs: Die Leistungskennzahl der Optimierung

Die besten Marketing- und Optimierungsmaßnahmen können am Ende nur erfolgreich sein, wenn sich ihre Leistung messen lässt. Experten sprechen dabei vom Key Performance Indicator (KPI) oder in Deutsch von der Leistungskennzahl. KPIs lassen sich über unterschiedliche Wege erfassen. Wird eine Webseite häufig aufgerufen, ist zunächst der Traffic interessant, also die Besucherzahlen. Für Shop-Betreiber sind hingegen eher Zahlen relevant, die Transaktionen oder Käufe messen.

Für andere Unternehmen kann dagegen entscheidender sein, wie die wichtigsten Keywords arbeiten und wie viele Nutzer durch welche Schlüsselwörter auf die Webseite geleitet werden. Weitere KPI-Faktoren stellen der PageSpeed (Aufbaugeschwindigkeit) sowie Absprungraten oder Verweildauer dar.

8. Google und die SEO-Entwicklung

Um zu entscheiden, welche Webangebote prominent platziert werden, nutzen Google und Co. leistungsfähige Algorithmen. Google selbst nennt über 200 unterschiedliche Rankingfaktoren, welche für die Position eines Ergebnisses ausschlaggebend sind. Über die Gewichtung der SEO-Faktoren schweigt sich der Marktführer jedoch aus.

Experten sind sich dennoch einig, dass sich die Algorithmen ständig weiterentwickeln und die Schwerpunkte in einem permanenten Prozess dem Nutzerverhalten anpassen. Ein Beispiel: Lag der Fokus vor einigen Jahren noch auf einer hohen Keyword-Dichte, straft Google dies heute oft mit Nichtbeachtung ab (Keyword-Spam). Der Informationswert und die damit verbundene Verweildauer sind aktuell das Maß der Dinge.

9. Der Unterschied zwischen SEO und SEA

Die Akronyme SEO und SEA stehen für unterschiedliches Suchmaschinen-Marketing und sind doch eng miteinander verknüpft. Während SEO allgemein für Suchmaschinenoptimierung zur kostenlosen Listung genutzt wird, bedeutet SEA: Search Engine Advertising oder Suchmaschinenwerbung. Die bekannteste SEA stellt wohl Google Ads dar – bezahlte Anzeigen, die auf den ersten Blick wie Suchergebnisse wirken. SEO und SEA sind wiederum Bestandteile des übergeordneten Search Engine Marketings (SEM).

10. SEO-Monitoring und Reporting zur Erfolgskontrolle

Zu einer erfolgreichen SEO-Marketing-Kampagne zählen jedoch nicht nur die hier beschriebenen Maßnahmen, sondern auch die Erfassung und Auswertung der daraus resultierenden Kennzahlen. Unternehmen, die in eine SEO-Optimierung investieren, sollten daher ebenfalls Wert auf ein aussagekräftiges SEO-Monitoring und -Reporting zur Ermittlung der Kenndaten legen. Dabei ist zum Beispiel der Google Tag-Manager ein hilfreiches Werkzeug.

Und nun zu Ihrer individuellen SEO-Kampagne!

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