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  • 15. Dezember '20
  • Marketing

Das Online-Marketing der Zukunft – Trends und Aussichten für 2021

Das erste Jahr mit der Corona-Pandemie hat bereits deutlich gemacht, welchen Stellenwert die Digitalisierung für Unternehmen einnimmt. Insbesondere die Onlineshops hatten 2020 Hochkonjunktur. Und Experten sind sicher, dass dieser Trend in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen wird. Daher ist es ungemein wichtig, das eigene Online-Marketing auf den Prüfstand zu stellen und frühzeitig auf die kommenden Entwicklungen zu reagieren. Das betrifft nicht nur neue Kommunikationswege und die Verknüpfung unterschiedlicher Taktiken, sondern auch das Design der Webseite. Dabei wird die Art der Kundengewinnung den Erfolg bestimmen.

Laut einer Statistik des deutschen Marktforschungsinstituts Statista belief sich die Anzahl der E-Commerce-Nutzer 2020 in Deutschland auf 62,4 Millionen. Die Tendenz ist steigend, denn für 2025 prognostiziert das Unternehmen 68,4 Millionen Nutzer. Im gleichen Umfang steigen die Umsätze aus Online-Verkäufen. Verzeichnete der Markt 2019 noch einen Gesamtumsatz von 64,4 Milliarden Euro, beläuft sich die Hochrechnung für 2020 auf 77,6 Milliarden Euro. Das ergibt ein jährliches Wachstum von sechs Prozent. Bis 2025 soll der Umsatz sogar auf 103,6 Milliarden Euro anwachsen.

Neue Shop-Konzepte im Aufwind

Die Marketing-Trends der nächsten Jahre nutzen verstärkt die sozialen Medien für neue, innovative Verkaufskanäle. Dazu zählen zum Beispiel Shoppable Posts auf Instagram, die seit 2019 zur Verfügung stehen. Unternehmen können ihre Instagram-Accounts zu Social-Media-Shops umwandeln. Damit haben Follower die Möglichkeit, Produkte direkt über die Plattform zu kaufen, ohne diese verlassen zu müssen. In Deutschland sind 15 Millionen Instagram-Nutzer registriert, von denen gut die Hälfte den Dienst täglich aufrufen. Bislang beläuft sich der Anteil der deutschen Online-Händler auf Instagram nur auf etwa 38 Prozent – da ist noch viel Luft nach oben. Was sich auf Instagram schnell etabliert hat, darf auf Facebook mit seinen 22 Millionen täglichen Nutzern in Deutschland nicht fehlen! Die als »Facebook-Store« in den USA bereits angewendete Funktion ist seit Kurzem auch hierzulande verfügbar. Im europäischen Raum heißt der Service Facebook-Shops. Die Idee dahinter ist simpel: Unternehmen können ihre Ware direkt dort zum Kauf anbieten, wo sich die ihre Kunden aufhalten. Die Einrichtung ist denkbar einfach und schnell umzusetzen. Mit personalisierbaren Kollektionen lassen sich einzelne Angebote hervorheben. Viele Design-Funktionen und Kreativ-Tools unterstützen dabei, Marke und Produkte wirkungsvoll in Szene zu setzen. Der Verkauf kann weltweit erfolgen, und eine Verknüpfung zu Instagram ist möglich, für ein einheitliches Shopping-Erlebnis im Social-Web. Beide Shop-Konzepte bestechen zudem durch ihre hohe Mobilität und die direkte Kommunikationsmöglichkeit.

Neue Tools für ein verbessertes Nutzer-Erlebnis

Was sich 2020 im Digitalmarketing bereits abgezeichnet hat, wird ab 2021 zum Must-have: Die Sprachsteuerung. Die bekannte Suchmaschinen Optimierung SEO bekommt ein neues Kürzel zur Seite. VSO oder Voice Search Optimization, ermöglicht Nutzern die komfortable Sprachsuche. Digitale Sprachassistenten wie Siri von Apple oder Amazons Alexa haben es vorgemacht. Nun könnte die Sprachsuche zum neuen Standard werden. Daher sollten sich Unternehmen darauf vorbereiten und ihre Webseiten optimieren. Denn anders als bei der klassischen Texteingabe werden beim Voice Search meist ganze Sätze verwendet. Je besser also eine Webseite auf die verbale Suchanfrage eines Nutzers “antworten” kann, desto mehr wird sie von Google und Co. bevorzugt werden.

Ganz auf Kundenservice und Kontakt sind sogenannte Chatbots ausgelegt. Sie erscheinen oft wenige Augenblicke nach Öffnen einer Webseite und begrüßen die Nutzer freundlich mit einer Sprechblase wie zum Beispiel: »Hallo! Wie kann ich Ihnen behilflich sein?«. Über das Chatfenster können Interessenten einfache Fragen eingeben, auf welche sie automatisierte Antworten oder weiterführende Links erhalten. Im Grunde stellt dieses Tool eine moderne Art der Webseiten-internen Suchfunktion dar – nur dass Chatbots schneller und intelligenter agieren. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Anliegen persönlich von einem Ansprechpartner beantwortet werden. Außerdem können sie direkt mit passenden Produktempfehlungen verknüpft werden.

Webdesign-Trends für 2021

Bei allen neuen Shop-Konzepten und Service-Tools darf die Optik der eignen Webseite nicht vergessen werden. Denn schließlich stellt sie das Unternehmen im Internet dar und ist Online-Schaufenster für Produkte oder Dienstleistungen. Ziel ist es, Besucher auf der Webseite zu halten, ihr Kaufverhalten zu fördern und dafür zu sorgen, dass sie auch wiederkommen. Zwar ist es keinem Anbieter möglich, gleich allen Trends zu folgen, sobald sich diese abzeichnen, doch ist ein innovatives Webdesign heute vielfach der Schlüssel zum Erfolg. Denn während früher eine möglichst perfekte Darstellung gefragt war, sind es inzwischen einzigartige Designs, die aus der breiten Masse hervorstechen. Positive Effekte lassen sich sogar durch gewollte Fehler oder unprofessionell wirkende Grafiken erzielen.

Im Vordergrund der neuen Webseitengestaltungen stehen das User Interface oder UI-Design, das sich mit der grafischen Gestaltung einer Homepage befasst, sowie die User Experience oder das UX-Design für technische Ansprüche. So zählen auch 2021 wieder 3D-Elemente zu den wichtigen Bausteinen – nur dass diese wesentlich größer und detaillierter ausfallen dürfen und Interaktionen für Kunden beinhalten. Dadurch werden Produkte oder Dienstleistungen noch mehr in den Fokus gerückt. Das gleiche gilt für lebendige Hintergrundgrafiken, die gerne über den Bildschirm schweben dürfen.

Große Textblöcke lassen sich durch unterschiedliche Hintergrundfarben entzerren und als Bereiche hervorheben. Abwechslung schaffen verschiedene Schriften und Schriftformatierungen, Bilder, Videos oder animierter Content. Auch futuristisch wirkende Farbschemata, wie farbige Elemente in Schwarzweiß-Grafiken, sorgen für Individualität. Es gilt, Aufmerksamkeit zu generieren. Dazu zählen auch asymmetrische Designs oder der Dark Modus, welcher vom Nutzer selbst eingestellt werden kann. Per Klick oder Fingertipp erscheint beim Dunkelmodus ein alternatives Design, das Augen und Geräteakkus schont.

Erweiterte Realität, einzigartige Produktfotos und natürlich Videos

Virtual Reality (VR) war lange Zeit das Maß der Dinge. Die virtuelle Realität bietet die Möglichkeit, Produkte oder Dienstleistungen in Interaktion mit dem Nutzer zu bringen. So kann ein Rundgang durch ein Museum oder ein Konzertbesuch realistisch nachgestellt werden, sodass der Kunde in diese Welt eintauchen kann. Dagegen geht Argumented Reality (AR) noch einen Schritt weiter. Diese spezielle Programmiertechnik erlaubt es den Nutzern, ihre eignen Bilder oder Videos vom Smartphone in die Software zu laden und mit angebotenen Produkten zu verknüpfen. Es wird eine erweiterte Realität geschaffen. Kunden können zum Beispiel ein Bild ihres Wohnzimmers hochladen und sehen, wie das Sideboard oder die Sofaecke des Anbieters in den eignen vier Wänden wirkt. Doch AR wird VR nicht ersetzen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sich beide Programmierungen ergänzen und in Abhängigkeit des Angebots zum Einsatz kommen werden.

Stichwort Video-Marketing. Daran geht selbstverständlich auch 2021 kein Weg vorbei. Die Kurzfilme haben sich zu einem festen Bestandteil der Kundengewinnung entwickelt. Kein Wunder, denn mit bewegten Bildern lässt sich über eine zielgruppengenaue Ansprache innerhalb weniger Minuten das ausdrücken was textlich Seiten füllen würde. Zugegeben, professionell erstellte Videos für die Webseite können schnell ins Geld gehen, doch verzeichnen die meisten Unternehmen einem positiven Return of Investment (ROI). Doch es geht auch kostengünstiger: Bestes Beispiel hierfür sind die einfach gestalteten Kurzvideos auf Tik-Tok. Die Social-App und ihre 60-Sekunden-Botschaften lassen sich übrigens vielseitig ins Online-Marketing integrieren. Zum neuen Trend im Video-Marketing zählt ebenfalls das Live-Streaming.

In 2021 wird die klassische und realistische Produktfotografie durch extravagante und einzigartige Produktfotos abgelöst. Sie sollen besonders anziehend und attraktiv auf die Kunden wirken und so zum Kauf anregen. Dabei steht nicht unbedingt das Produkt selbst im Mittelpunkt, sondern eher seine Anwendung. Surreale oder fantasievolle Darstellungen helfen, die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen und die Verweildauer auf der Webseite zu erhöhen. Gefragt sind neben den Fotos ebenfalls Grafikdesigner, welche die nüchtern erscheinenden Motive in moderne Kunst verwandeln.

Wie können Sie das Online-Marketing Ihres Unternehmens den neuen Trends anpassen?

Hierzu beraten Sie die Marketing-Experten von cleverdigital. individuell auf Ihre Produkte oder Ihr Dienstleistungsangebot bezogen. Unsere Webdesigner sind ebenfalls für Sie da, wenn Sie Ihre Kunden mit zeitgemäßen Designs überzeugen möchten.

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