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  • 18. März '21
  • Marketing

Ist Ihr Unternehmen im Internet tatsächlich sichtbar?

Das Jahr 2020 steht nicht nur für den Beginn der Corona Virus-Pandemie mit all ihren Veränderungen, es stellt gleichermaßen ein Rekordjahr für Onlineumsätze dar. Mit 14,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr schnellte der Warenhandel im Internet auf einen Umsatz von 83,3 Milliarden Euro. Für 2021 prognostiziert der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), dass Waren und Dienstleistungen im elektronischen Handel sogar den Schwellenwert von 100 Milliarden Euro überschreiten werden. Doch wird dieses enorme Absatzpotenzial auch von allen Unternehmen genutzt? Laut Analysen bleiben die Umsatzchancen derzeit bei der Mehrheit eindeutig hinter den Möglichkeiten zurück. Dabei wird deutlich: Über 90 Prozent der Webseiten in Deutschland haben Optimierungspotenzial. Unser Beitrag zeigt mögliche Fehlerquellen auf und gibt Hinweise zur Verbesserung.

Ein professionelles Webdesign sorgt für Umsatzsteigerungen

Auffällig ist zudem, dass rund 25 Prozent aller kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) hierzulande immer noch keine eigene Webseite für ihre Waren oder Dienstleistungen anbieten. Zwar verfügen im Umkehrschluss gut Dreiviertel aller KMUs über eine Präsenz im Internet, doch sind die wenigsten von ihnen auf das zu erwartende Umsatzhoch der kommenden Jahre vorbereitet. Das ist umso gravierender, da Experten davon ausgehen, dass sich das Kaufverhalten der Nutzer auch nach der Corona-Krise nicht wieder im gleichen Maße wie zuvor in den stationären Handel zurück verlagern wird.

Doch warum sind die Unternehmen so schlecht aufgestellt? Die Gründe dafür sind naheliegend: Oft fehlt den KMU das Budget für ein professionelles Webdesign. Dann werden Familienmitglieder oder Freunde mit der Erstellung und Pflege der Homepage beauftragt. Zwar sind heute viele Programme verfügbar, die den Start ins WWW erleichtern, doch mangelt es in den allermeisten Fällen an der nötigen Expertise für einen erfolgreich arbeiteten Webauftritt. Dabei ließe sich mit einer grafischen, technischen und inhaltlichen Optimierung maßgeblich der Umsatz steigern. Die Kosten für einen professionellen Aufbau würden sich innerhalb kürzester Zeit amortisieren und die Gewinnzone beginnen. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die wichtigsten Fehlerquellen auf.

Optimierung von Ladegeschwindigkeit und mobilen Ansichten

Internetnutzer sind es heute gewohnt, dass eine Webseite innerhalb von wenigen Sekunden lädt. Vergehen mehr als 3,3 Sekunden, bis die Inhalte erscheinen, verlassen bereits rund 20 Prozent der Nutzer die Seite wieder und klicken das nächste Angebot an. Davon betroffen sind häufig ältere Internetseiten mit großen Bilddateien, die viel Speicherplatz benötigen und lange Aufrufzeiten provozieren. Daher ist es zwingend erforderlich, die Ladegeschwindigkeit zu optimieren. Das gilt nicht nur für Desktop-Ansichten, sondern im besonderen Maße für mobile Endgeräte, die heute verstärkt zum Surfen oder Online-Shopping eingesetzt werden. Gerade deshalb sollte ein hohes Augenmerk auf die mobilen Ansichten gelegt werden. Responsive Webdesign ist das Zauberwort, bei dem sich Darstellung und Inhalte automatisch anpassen, ganz gleich, ob die Webseite mit einem Desktop-Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone angesehen wird. So erhalten Kunden und Interessenten immer ein bestmögliches Nutzererlebnis bei gleichbleibendem Wiedererkennungswert.

Einrichtung von SSL-Zertifikaten und Sitemaps

Um Besucher auf die eigene Webseite zu führen und dort auch nach Möglichkeit zu halten, sind neben ansprechenden Bildern und Grafiken überdies Textinhalte wichtig, welche den Nutzern einen Mehrwert bieten. Das können Ratgeberbeiträge sein sowie Reparaturanleitungen oder unterhaltsame Geschichten. Dabei spielen auch kurze Erklärvideos oder anderer Bewegt-Content entscheidende Rollen. Als bildgesteuertes Individuum sehen sich viele Menschen lieber ein Video über ein Produkt oder das Unternehmen an, als eine Beschreibung zu lesen. Im Bereich Bewegtbild besteht bei den meisten KMU-Webseiten noch das größte Optimierungspotenzial.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch eine gute und verständliche Seitennavigation, damit Besucher die wertvollen Inhalte ohne Umwege finden können.

Mehrwert-Content und Videos steigern die Verweildauer

Unternehmen, die ihre Waren oder Dienstleistungen überwiegend lokal anbieten, sollten ihren Webauftritt zudem für die lokale Google-Suche optimieren. Denn viele Konsumenten suchen heute per Google oder Google Maps Angebote in ihrer Standortnähe. Dabei werden häufig mobile Endgeräte zur Recherche eingesetzt, die als Einkaufsbegleiter fungieren.

Bei Keyword-Übereinstimmung werden in den Suchergebnissen Treffer in unmittelbarer Nähe der Kunden angezeigt. Bereits enthaltene Bewertungen geben ihnen Kaufempfehlungen. Damit insbesondere lokale Anbieter von Local SEO profitieren, sollten die Inhalte der Webseite einen regionalen Bezug aufweisen.

Suchmaschinenoptimierung und Google-Werbung

Vernachlässigt werden zudem heute immer noch die wichtigen Faktoren Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA). Das betrifft einerseits die Webseitendaten (Meta-Descriptions), die sich im Hintergrund der Programmierung verbergen, aber auch die Inhalte selbst. Deshalb sollten die zur Verfügung gestellten Texte relevante Keywords (Schlüsselbegriffe) enthalten. Diese werden von den Suchmaschinen gefunden und die passenden Webseiten in den Ergebnislisten angezeigt. Rund 80 Prozent der Internetnutzer suchen heute bereits Informationen über Google und Co. Daher ist auch Werbung wie zum Beispiel Google Ads innerhalb der Suchergebnisse empfehlenswert.

Durch einen Webshop das Ladengeschäft absichern

Zugegeben, einen Webshop zum Onlineangebot hinzuzufügen erfordert ein hohes Maß an Logistik und oft zusätzlicher Manpower. Doch je nach Branche kann ein Onlineshop sehr sinnvoll sein und zusätzliche Einnahmen generieren. Während des Corona-Lockdowns mussten viele Einzelhändler ihre stationären Geschäfte schließen und waren von Kurzarbeit oder gar Insolvenz betroffen. Wer rechtzeitig auf Online-Verkäufe gesetzt hatte, konnte seinen Betrieb jedoch retten oder sogar zu neuem Erfolg führen. Die Krise hat einmal mehr aufgezeigt, welchen Stellenwert die Digitalisierung in einem Unternehmen einnimmt.

Aktualisierung, Trend-Recherche und Analyse

Wer auf der Webseite immer noch seine Kunden zum Sommerfest vor zwei Jahren einlädt, hat dringenden Handlungsbedarf. An derart alten Einträgen lassen sich wenig gepflegte Internetseiten erkennen, was Besucher auf den ersten Blick realisieren. Regelmäßige Aktualisierungen helfen dabei, den Webauftritt interessant zu halten. Wichtig ist zudem, rechtzeitig auf neue Trends mit veränderten Angeboten zu reagieren, damit die Konkurrenz nicht enteilt. Dabei hilft eine zielgruppengenaue Ansprache mit Kenntnis der Besuchergruppen. Und um zu messen, ob eine Webseite im Sinne des Unternehmens funktioniert, empfehlen sich Analysewerkzeuge, die zum Beispiel Daten über das Nutzerverhalten sammeln und auswerten. Bislang bringen jedoch weniger als ein Drittel der KMU solche Tracking-Tools zum Einsatz.

Apropos Zielgruppe: Ein Profil in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram gehört heute bereits zum Standard, damit alle Kunden erreicht werden können. Die Social Media-Plattformen eigenen sich ebenfalls für erfolgreiche Werbekampagnen unter Freunden.

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