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  • 18. März '21
  • Marketing

Eine gute Seitennavigation steigert die Nutzerfreundlichkeit der Webseite

Reichte es vor fünf oder zehn Jahren noch aus, irgendwie im Internet vertreten zu sein, sind heutzutage insbesondere die Ansprüche der Anwender in punkto Design und Funktionalität gestiegen. Bei der Fülle an existierenden Online-Angeboten wollen Nutzer heute nicht lange auf einer Webseite nach den gewünschten Informationen suchen. Und nicht jeder nutzt eine Suchmaschine, um Inhalte zu finden. Daher ist es wichtig, auf der eigenen Firmenpräsenz für Übersichtlichkeit zu sorgen und eine sinnvolle Seitennavigation anzubieten. Das steigert die Nutzerfreundlichkeit einer Webseite und hat eine längere Verweildauer zur Folge.

Repräsentative Studien zum Nutzerverhalten belegen, dass Besucher eine Internetseite innerhalb von 30 Sekunden wieder verlassen, wenn sie in dieser Zeit keine zielführenden Informationen erhalten. Die Verweildauer nimmt jedoch direkten Einfluss auf das Suchmaschinenranking und sollte nicht unterschätzt werden. Unternehmen, die Wert auf Web-Usability (Benutzerfreundlichkeit) legen, sind daher gut beraten, eine klare Navigationsstruktur in ihre Homepage zu integrieren.

Welche Funktion hat die Seitennavigation einer Webseite?

Je umfangreicher eine Webseite angelegt ist und je mehr Unterseiten sie hat, desto wichtiger ist eine gute Navigationsstruktur. Diese fasst alle Kategorien, Subseiten und andere Inhalte als Übersicht zusammen. Jeder einzelne Punkt besteht dabei aus einem Text-Hyperlink mit eindeutiger Bezeichnung, der direkt zur gewünschten Information führt. Diese Liste ist quasi der Kompass einer Homepage. Unterschieden werden zwischen internen Hyperlinks (innerhalb der Webseite) und externen Verweisen, die zu anderen Seiten im Internet führen.

Dabei sind verschiedene Navigationsarten möglich. Den meisten Nutzern ist wohl das Hauptmenü einer Webseite bekannt. Es ist bei modernen Webseiten meist ganz oben im Kopf der Präsenz in einer Höhe mit dem Unternehmenslogo zu finden. Die verschiedenen Bereiche sind als Text- oder Grafiklinks in einer Reihe platziert (vertikale Navigation) und häufig statisch angelegt, sodass sie sich bei Scrollen mit dem Inhalt nach unten bewegen. Bei umfangreicheren Webseiten finden sich hier auch Sekundär-Menüs. Etwas ältere Designs nutzen dagegen noch untereinander angeordnete Seitenmenüs am linken oder rechten Rand, also eine horizontale Navigation.

Beispiel für eine klassische Kopfnavigation in der Desktop-Ansicht:

Home | Über uns | Produkte | Leistungen | Jobs | Shop | Kontakt

Wird die gleiche Webseite mit einem mobilen Endgerät wie Tablet oder Smartphone angeschaut, kann sich die Menüansicht zugunsten einer besseren Lesbarkeit verändern. Durchgesetzt hat sich dabei das sogenannte Burger Menü Icon, das umgangssprachlich auch Hamburger-Menü (von Brötchen, Hackfleisch, Brötchen) genannt wird und aus drei kurzen untereinander gesetzten Strichen besteht. Ein Fingertipp auf das Strich-Piktogramm öffnet eine für kleine Bildschirme optimierte Auswahlstruktur, meist ein Drop-down Menü.

Immer häufiger werden heute auch erweiterte Footer-Menüs eingesetzt. Dabei handelt es sich um den Fußbereich einer Webseite, der meist durch einen andersfarbigen Fond vom übrigen Teil abgegrenzt ist. Neben den Kontaktdaten ist hier oft eine vollständige Seitennavigation mit Textlinks zu allen wichtigen Unterseiten platziert. Auch diese Darstellung hat sich in den letzten Jahren verstärkt durchgesetzt, weil sie eine große Bedienerfreundlichkeit herstellt und das Nutzererlebnis, die User Experience, fördert.

Die Navigationsmenüs können auf allen Unterseiten identisch angelegt sein (global), wechselnd je nach Thema (hierarchisch) oder weiterführende Infos bieten (lokal).

Was macht eine gute Webseitennavigation aus?

Eine gut strukturierte Seitennavigation erfreut nicht nur die Besucher, sondern trägt ganz klar zum Marketingerfolg der Webseite bei. Denn Nutzer, die sich gut zurechtfinden und offensichtlich ohne Umwege zum Ziel gelangen, bleiben deutlich länger bei den Angeboten hängen. Das wiederum kann sich direkt auf Klicks und Conversions (vom Interessenten zum Kunden) auswirken: Nutzer hinterlassen ihre Kontaktdaten bei der Newsletter-Anmeldung, laden Dateien mit weiterführenden Inhalten herunter oder kaufen Produkte im Onlineshop.

Für den Erfolg einer Webseitennavigation sind folgende Punkte entscheidend:

  • Klare, nachvollziehbare Struktur: Die Besucher sollten den Aufbau der Webseite sofort verstehen und sich ohne Probleme zurechtfinden können.
  • Intuitive Bedienbarkeit: Die Nutzer sollten ohne große Umwege direkt zu den gesuchten Inhalten (Produkte, Dienstleistungen oder Infos) gelangen und dabei nur wenige Klicks ausführen müssen.
  • Nützliche und verständliche Inhalte: Der angebotene Content muss für die Hauptzielgruppe optimiert und gut verständlich sein. Er sollte zudem relevante Informationen oder Problemlösungen zur Verfügung stellen.
  • Gut sichtbare Kontaktelemente: Für weitere Fragen, Bestellungen oder eine Terminanfrage eignen sich prominent platzierte Kontaktformulare, Fragebögen, Anmelde-Buttons oder eine Suchfunktion.

Welche technischen Herausforderungen gilt es zu meistern?

Das digitale Zeitalter sorgt für eine enorme Vielfalt an Daten, Themen und multimedialen Inhalten. Daher agieren Nutzer mit immer komplexeren Informationsquellen, die besondere Anforderungen an die Architektur der Webseite stellen. Programmierer sehen sich daher mit der technischen Herausforderung konfrontiert, alle Inhalte nutzerfreundlich und möglichst barrierefrei, ohne viele Umwege verfügbar zu machen.

Darüber hinaus sollten Webdesigner berücksichtigen, dass eine Homepage nie wirklich fertig wird, sondern einem ständigen Wandel unterzogen ist. Neue Bereiche müssen problemlos und stimmig integriert werden können, ohne dass eine völlig neue Struktur benötigt wird. Gleich bei der Entstehung sollten daher zukünftige Kategorien oder Quellen eingeplant werden.

Wie lassen sich Fehler bei der Seitennavigation vermeiden?

Eine gut funktionierende Webseite besteht aus Grafiken als Anziehungspunkte, informativen Inhalten, die fesseln sowie einer sinnvollen Struktur, die alle Bereiche miteinander verbindet. Um dies möglichst perfekt – und vielleicht anders als die Konkurrenz – umzusetzen, gehen manche Homepage-Betreiber eigene Wege. Diese können sich aber schnell als negativ erweisen. So mögen zwar Grafiken oder Icons als Menüpunkte elegant wirken, doch bevorzugen Nutzer eher eindeutig bezeichnete Textlinks. Das trifft ebenfalls auf Google und Co. zu.

Weniger ist mehr! Alle nicht unbedingt erforderlichen Punkte sollten in einem Untermenü erscheinen, damit das Hauptmenü nicht zu unübersichtlich wird und auf die wesentlichen Bereiche fokussiert. Das heißt jedoch nicht, dass das Submenü überfrachtet werden kann. Erfahrene Programmierer raten zudem davon ab, auch das Sekundärmenü zu verschachteln.

Ein häufig auftretender Fehler ergibt sich durch eine mangelnde Verzeichnispflege. Wer kennt es nicht: Sie klicken auf einen Link, doch statt der gewünschten Informationen erscheint nur die wenig geschätzte Fehlerseite 404 »Seite nicht gefunden«. Sie taucht immer dann auf, wenn Inhalte entfernt wurden oder die URL (Uniform Resource Locator, Adresse einer Seite) geändert wurde. Diese Sackgassen deuten auf eine veraltete Webseite hin, was für die Besucher wenig vertrauenserweckend ist – die Absprungrate steigt. Zudem haben sie direkte Auswirkungen auf das Google-Ranking. Wann immer Inhalte verändert werden, müssen auch die Verlinkungen angepasst werden. Profis verwenden hier spezielle Analyse-Tools, die solche defekten Links aufspüren können.

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