Lange Zeit galten Unternehmensblogs als tot. Doch wir sind heute mehr denn je davon überzeugt, dass an einem „Corporate Blog“ heute kein Unternehmen mehr vorbeikommt. Auch wir nicht!

Denn für viele Unternehmen ist ein Corporate Blog das perfekte Mittel, um Wissen zu teilen, in den Dialog mit den Kunden einzutreten und den Schulterschluss mit Influencern und Geschäftspartnern  zu suchen. Mehr denn je gilt heute „Content ist King“.

Doch nicht wenige Firmen scheuen den damit verbundenen Aufwand und tun sich heute oftmals noch schwer, einen eigenen Unternehmensblog zu starten. Damit verpassen insbesondere kleine und mittelständige Unternehmen viele Chancen, um ihren Geschäftserfolg zu steigern.

In diesem Beitrag geben wir Ihnen gute Gründe an die Hand, warum sich ein Unternehmensblog auch für Sie lohnt. Für eine nachhaltige Umsetzung legen wir noch wertvolle Tipps obendrauf. Dabei ist es nicht wichtig, ob Sie das Heft selbst in die Hand nehmen oder sich an einen Dienstleister wenden.

Sie werden feststellen, dass sich ein Unternehmensblog positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirkt – wenn er für Ihre Zielgruppe Mehrwert bietet. Bloggen lohnt sich also! Nutzen Sie die Chance, auf dem Radar potenzieller Kunden und Gesprächspartner aufzuscheinen. Im Folgenden haben wir die 7 wichtigsten Gründe für Sie zusammengefasst.

Vorab ein paar Zahlen als Hintergrundinformation

Es ist kein Geheimnis, dass die Zahl der Internetnutzer weiterhin wächst. Laut Hochrechnung der AGOF daily digital facts nutzen allein hierzulande rund 59 Millionen Menschen das Internet. Und auch Blogs erfreuen sich dabei ungebrochener Beliebtheit.

In Deutschland dürfte es inzwischen mehr als 200.000 aktive Blogs geben, die regelmäßig neue Blog-Posts veröffentlichen. Die meisten Leser nutzen Blogs vor allem als Informationsquelle und schätzen deren unabhängige Positionen für die Meinungsbildung.

Deshalb nutzen immer mehr Unternehmen das Potential von Blogs. Tchibo beispielsweise bloggt nicht nur über die Welt des Kaffees, sondern auch über Nachhaltigkeit, Recycling und gesellschaftliche Verantwortung. Und auch IkeaRitter Sport und Zalando bloggen erfolgreich weit mehr als nur über ihre eigenen Produkte. Und hierin liegt auch ein Schlüssel zum Erfolg.

Der eigene Unternehmensblog darf nicht zum „Firmentagebuch“ der Unternehmenskommunikation degradiert werden und in einer „Leistungsschau“ des eigenen Angebots ausarten.

7 gute Gründe einen Unternehmensblog zu starten

1. Mit einem Unternehmensblog starten sie den Dialog mit Ihrer Zielgruppe

Für Unternehmen bietet sich kaum eine bessere Chance mit seiner Zielgruppen in den Dialog zu treten. Ihre Beiträge bieten sich an für Diskussionen. Fordern Sie aktiv zu Kommentaren auf. Oftmals ergeben sich durch Kommentare spannende Anregungen, Ihr Leistungsangebot zu verbessern, somit noch mehr Kunden zu gewinnen und Ihre Marktposition zu stärken.

Regelmäßige Veröffentlichungen ermuntern die Nutzer sich via Newsletter über die neuesten Beiträge informieren zu lassen. Mit einem „Double OptIn“ – also einer wasserdichten Zustimmung des Nutzers – können Sie mit ihm in einen aktiven Dialog treten und bauen so über die Zeit eine Beziehung auf.

2. Mit einem Unternehmensblog zeigen Sie Kompetenz

Blogbeiträge sind ein hervorragendes Mittel, um seine Stärken zu präsentieren. Doch Achtung! Es geht nicht darum, schnöde Werbung als Blogbeiträge zu verpacken, sondern wirklich zielgruppenorientiert zu schreiben.

Präsentieren Sie sich als Problemlöser, damit Ihre Kunden auch gerne auf Ihren Blog zurückgreifen und die regelmäßigen Beiträge nicht mehr missen möchten. Greifen Sie flankierende Themen rund um Ihr Kerngeschäft auf.

Unternehmer im B2B-Bereich informieren sich im Vorfeld gerne über ihre Gesprächspartner. Das können sie aber nur tun, wenn der- oder diejenige im Netz zu finden ist. Nicht nur in Form eines klassischen Profils, sondern auch in einem Blogbeitrag.

Ist der Unternehmensblog gut gemacht ist, vermittelt er Kompetenz, Wissen und macht neugierig auf den Gesprächspartner. Im Umkehrschluss: Kein Blog, kein Profil, kein Gesprächspartner, kein Gespräch.

3. Einem Unternehmensblog können sie als Multiplikator einsetzen

Auf Basis Ihres Corporate Blogs können Sie sogar eine Community für Ihr Unternehmen aufbauen, die sich zu einer Fangemeinde entwickeln kann und Ihr Leistungsangebot weiterempfiehlt. Eine Weiterempfehlung ist die beste Währung für Sie!

Mit einem Unternehmensblog haben sie die Möglichkeit den Schulterschluss zu Influencern und anderen Bloggern zu suchen. Das gelingt Ihnen beispielsweise durch Kommentare und Gastbeiträge auf anderen Corporate Blogs, die für Ihr Unternehmen eine Rolle spielen.

Gerade zu Beginn ist dies für Sie eine hervorragende Gelegenheit, sich einen guten Ruf im Netz aufzubauen und selbst zum Influencer zu werden.

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4. Mit einem Unternehmensblog teilen Sie Wissen

Das gehört heute zum guten Ton und wird von den Kunden als Service erwartet. Wenn Sie diesen Service nicht bieten, tut es Ihr Mitbewerber. Darüber hinaus ist Ihr Wissen eine gute Gelegenheit, das Profil Ihres Unternehmens zu schärfen und dadurch Ihren Wettbewerbsvorteil zu stärken.

Die Mehrzahl der Internetnutzer, und das belegen Studien, informieren sich gründlich auf der Website über das Unternehmen und die angebotenen Produkte, bevor sie kaufen. Ein Unternehmensblog ist der ideale Ort für nützliche und informative Inhalte für Ihre Zielgruppe.

5. Unternehmensblogs sind eine hervorragende Basis für Whitepapers

Die wichtigsten Beiträge lassen sich leicht zusammenfassen und als Download auf Ihrer Website anbieten. Das ist für Sie eine wunderbare Gelegenheit, den Kontakt mit Ihren Kunden wiederaufzunehmen und neue Kunden dazuzugewinnen.

Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie nicht unmittelbar große Resonanz auf Ihren Corporate Blog haben. Gut Ding braucht Weile und gerade B2B-Unternehmer sind eher Konsumenten als Kommentatoren.

6. Mit einem Unternehmensblog haben Sie volle Kontrolle über „Owned Media“

Im Online-Zeitalter ist eine erstklassige digitale Unternehmenspräsenz erfolgsentscheidend. Dabei ist ein Unternehmensblog im Idealfall fester Bestandteil aller Corporate-Media-Kanäle, zu denen auch die eigene Unternehmenswebsite, Social Media Auftritte und Newsletter gehören. Sie alle zahlen auf „Owned Media“ ein – also der organischen Reichweite, die Ihnen gehört und die Sie in der Hand haben.

Heute haben Kunden die Qual der Wahl und werden permanent mit Werbung konfrontiert, weshalb Adblocker heute so beliebt sind. Umso wichtiger ist es über „Owned Media“ eigene Reichweite aufzubauen, die Sie kontrollieren.

Mit den Inhalten Ihres Unternehmensblogs optimieren Sie somit Ihren Online-Auftritt und werden von Suchmaschinen (SEO) besser gefunden. Das heißt nicht, dass Blogbeiträge nur für SEO geschrieben und mit Keywords vollgestopft sein sollen. Bloß nicht, schließlich soll der Leser ja Freude an Ihren Artikeln haben. Und Keyword Spamming ist Gott sei Dank auch nicht mehr ausschlaggebend, um bei Google in den oberen Rängen aufzutauchen.

7. Bloggen als Teil der Content Marketing Strategie

Content Marketing ist ein so beliebtes Thema, weil gute Inhalte ein unschlagbares Mittel sind, um Kunden zu gewinnen und zu binden. Darüber hinaus richten sich informative Inhalte auch an potentielle Neukunden. Es geht bei Content Marketing also auch um Kundengewinnung.

Wer für das Content Marketing eines Unternehmens zuständig ist, ist gut beraten mit eigenen Blogbeiträgen und/oder Facebook-Posts Content Marketing für das Unternehmen einzusetzen. Um sich von der Konkurrenz abzuheben und dem Kunden auch über ein Produkt oder eine Dienstleistung hinaus einen Mehrwert zu bieten, eignet sich nachhaltiges Content Marketing.

Die Art der Inhalte kann dabei ganz verschieden sein, von Erklärvideos zu den angebotenen Produkten, informative Beiträge aus dem Dienstleistungsbereich des Unternehmens bis hin zu Einblicken ins Unternehmen durch Facebook-Posts. Den Kunden zu unterstützen und am Unternehmensalltag teilhaben zu lassen, sorgt für eine langfristige Bindung.

Ein paar Tipps zur Umsetzung des eigenen Corporate Blogs

Bevor Sie sich ans Werk machen, sollten sie einige zentrale Fragestellungen klären

  • Welche Ziele möchten Sie erreichen?
  • Wer gehört zur Zielgruppe?
  • Welche Kanäle und Medien sind für die Zielgruppenansprache relevant?

Unternehmen sollten bei der Konzeption die zur Verfügung stehenden Mittel berücksichtigen. Mithilfe eines strukturierten (Redaktions)Plans kann festgelegt werden, welche Inhalte in welchem Zeitraum erstellt werden sollen und können. Das gewährleistet einen reibungslosen Ablauf der Maßnahmen. Unternehmen, die nicht über redaktionelle Ressourcen verfügen oder die Eigenarbeit scheuen, können sich auch an Corporate Publishing Dienstleister wenden.

Für die Umsetzung sind dann im Wesentlichen sind drei Schritte notwendig

  1. Aufmerksamkeit erzielen
  2. Begeistern
  3. Bindung pflegen

Inhalte über die richtigen Kanäle zu streuen und für die Webseite Suchmaschinenoptimierung zu betreiben, ist wichtig, damit der Content die Zielgruppe überhaupt erreicht.

Ein Vorteil guten Contents: Er ist bereits selbst ein essenzieller Bestandteil für gute Rankings bei Google und Co. Die Inhalte selbst müssen die Aufmerksamkeit der Zuschauer oder Leser erregen. Dabei sind die ersten Sekunden entscheidend. Wenn ein Teaser-Text, Facebook-Post oder Video nicht gleich fesselt, hat die Botschaft keine Chance, anzukommen.

Hat man die Aufmerksamkeit einmal gewonnen, muss der jeweilige Beitrag begeistern. Am besten erreicht man das durch Storytelling, also indem man eine Geschichte erzählt. So spricht man (potenzielle) Kunden auf einer emotionalen Ebene an und baut Spannung auf. Da der Zuschauer wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht, bleibt er „am Ball“.

Ein weiterer Pluspunkt: Geschichten bleiben eher im Gedächtnis. Ob rührend, lustig oder actionreich, gute Storys merkt man sich nicht nur, man erzählt sie auch Freunden oder Kollegen. Dadurch wird der Content automatisch weiterverbreitet – und begeistert noch mehr Menschen.

Wenn die Content Strategie bis hierhin erfolgreich war, heißt es nun, die aufgebaute Kundenbindung zu erhalten. Dafür eignet sich beispielsweise eine Kampagne, die aus zeitlich gestaffelten Videos besteht, oder ein Unternehmensblog, auf dem regelmäßig neue Artikel veröffentlicht werden. Auch die Integration der Social Media bietet sich an, um über einen längeren Zeitraum hinweg die Storytelling-Inhalte zu nutzen und Kunden zu animieren, selbst aktiv zu werden, indem sie etwa ihre Anekdoten passend zum Thema des Unternehmensbeitrages teilen sollen.

Die Vorteile von gutem Content

Ein Vorteil guten Contents: Er ist bereits selbst ein essenzieller Bestandteil für gute Rankings bei Google und Co. Die Inhalte selbst müssen die Aufmerksamkeit der Zuschauer oder Leser erregen. Dabei sind die ersten Sekunden entscheidend. Wenn ein Teaser-Text, Facebook-Post oder Video nicht gleich fesselt, hat die Botschaft keine Chance, anzukommen.

Hat man die Aufmerksamkeit einmal gewonnen, muss der jeweilige Beitrag begeistern. Am besten erreicht man das durch Storytelling, also indem man eine Geschichte erzählt. So spricht man (potenzielle) Kunden auf einer emotionalen Ebene an und baut Spannung auf. Da der Zuschauer wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht, bleibt er „am Ball“.

Ein weiterer Pluspunkt: Geschichten bleiben eher im Gedächtnis. Ob rührend, lustig oder actionreich, gute Storys merkt man sich nicht nur, man erzählt sie auch Freunden oder Kollegen. Dadurch wird der Content automatisch weiterverbreitet – und begeistert noch mehr Menschen.

Wenn die Content Strategie bis hierhin erfolgreich war, heißt es nun, die aufgebaute Kundenbindung zu erhalten. Dafür eignet sich beispielsweise eine Kampagne, die aus zeitlich gestaffelten Videos besteht, oder ein Unternehmensblog, auf dem regelmäßig neue Artikel veröffentlicht werden. Auch die Integration der Social Media bietet sich an, um über einen längeren Zeitraum hinweg die Storytelling-Inhalte zu nutzen und Kunden zu animieren, selbst aktiv zu werden, indem sie etwa ihre Anekdoten passend zum Thema des Unternehmensbeitrages teilen sollen.